MAKER & ENTWICKLER
Offen genug, um es auseinanderzunehmen.
Software, Hardware und Schnittstellen, die nicht nur benutzt, sondern verstanden, verändert und weitergebaut werden sollen.
Das Problem
Viele Systeme sind erweiterbar – solange man innerhalb ihrer Plattform bleibt.
Es gibt eine API, ein Plugin-System, vielleicht sogar einen Marktplatz.
Was fehlt, ist der Weg nach draußen: das System selbst betreiben, ein Modell tauschen, ein Gerät anschließen, das niemand vorgesehen hat.
Was somsorium daraus macht
Teile, die man ersetzen kann.
Lokale Modelle, dokumentierte Schnittstellen zwischen den Bausteinen und Hardware, die als Bausatz gedacht ist.
Der Anspruch ist, dass man das System nachvollziehen, selbst betreiben und an den eigenen Aufbau anpassen kann.
Aus Entwicklersicht
Woraus die vier Bausteine bestehen.
Was hier steht, ist der heutige Stand — nicht eine Roadmap in Form einer Feature-Liste.
smolit
Rust-Kern ohne Oberfläche, Oberflächen in React über Tauri 2 für Desktop und Android. Kopplung ausschließlich über Loopback-WebSocket-IPC, von außen nicht erreichbar. Modelle bevorzugt lokal, Sprache lokal über whisper.cpp und piper. AGPL-3.0, Stand 1.0.0-rc.2 mit reproduzierbarem Build.
mesorium
mesorium unter MIT, das Cockpit unter AGPL-3.0. Private Bereiche, Gruppen und Verbindungen zwischen Bereichen laufen; die Verbindung nach außen funktioniert für Text. Signierte Programmdateien für Desktop und Android sind der nächste Block.
laborium
Läuft lokal und offline auf einem Raspberry Pi 4 oder 5 und auf x86_64, ohne Cloud-Zwang. Bringt eine Werkzeug-Schnittstelle über MCP für smolit mit — der Assistent hilft, der Mensch entscheidet. Software unter AGPL-3.0, die Hardware-Unterlagen sind als frei angelegt.
smolit node
Referenz-Basis Raspberry Pi OS Lite (64-bit) mit reproduzierbarem Systemabbild und signierten Aktualisierungen. Die erste Variante ist als Bausatz gedacht: reparierbar, umbaubar, weiterverkaufbar.
Wo man ansetzt
Vier Stellen, an denen etwas Eigenes andocken kann.
- Eigene Werkzeuge
smolit ruft Werkzeuge nur innerhalb deiner Freigaben auf. laborium hängt sich über MCP genau dort ein — derselbe Weg steht eigenen Werkzeugen offen.
- Eigene Modelle
Modelle laufen bevorzugt lokal. Welche Aufgabenklasse auf welchem Modell landet, ist eine Einstellung und keine feste Verdrahtung.
- Eigene Geräte
laborium verbindet Sensorik und Geräte mit der Messreihe. Die Hardware-Unterlagen sind als frei angelegt, damit ein eigener Aufbau daneben passt.
- Eigener Betrieb
Das Systemabbild der node ist reproduzierbar. Wer den Stack lieber selbst aufsetzt, soll das nachvollziehen können.
Wo wir stehen
Ehrlich zum Thema offen.
- Die Repositories sind noch nicht öffentlich. Die Lizenzen stehen fest und die Veröffentlichung ist geplant — aber solange der Code nicht lesbar ist, verlinken wir ihn auch nicht. Alles unten ist damit noch nicht überprüfbar, sondern eine Zusage.
- Es gibt noch keine dokumentierte öffentliche API und keine Erweiterungs-Schnittstelle mit Stabilitätsversprechen. Die MCP-Anbindung zwischen laborium und smolit existiert, ist aber nicht als Plattform-API spezifiziert.
- Fertige Installationspakete fehlen; heute führt der Weg über den Quellcode.
- Stückliste, Bauplan und Hardware-Unterlagen für node und Labor-Module sind angelegt, aber noch nicht veröffentlicht.
Der Weg dorthin steht unter Was als Nächstes zählt — Reproduzierbarkeit des Stacks ist dort das nächste Ziel.
Warteliste
Dabei sein, wenn die Repos aufgehen.
Unser erster Testkreis soll aus bis zu 5 Organisationen und 500 Einzelleuten bestehen. Über die Warteliste informieren wir, sobald es etwas zu lesen und zu bauen gibt.
Unverbindlich und keine Zugangsgarantie.