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Warum wir öffentlich bauen

Stand vom 03.09.2026

Wir bauen Technologie, die Menschen verstehen, verändern und selbst betreiben können sollen. Also zeigen wir auch, wie sie entsteht.

Ab jetzt steht hier jede Woche, was bei somsorium passiert ist: was fertig wurde, was schiefging, und was wir daraus gelernt haben. Echte Stände statt Ankündigungen. Unser Marketing beginnt deshalb an derselben Stelle wie unsere Entwicklung: beim Zeigen. Was funktioniert. Was scheitert. Was wir daraus lernen.

Anders ginge es auch schlecht. Wer „lies den Code, bevor du uns glaubst“ sagt, muss auch beim Entstehen zusehen lassen — sonst ist Nachprüfbarkeit ein Wort auf einer Seite und nicht etwas, das man tun kann.

Und weil das hier ehrlich sein soll, fangen wir gleich damit an: Es ist der zweite Anlauf. 2025 haben wir schon einmal öffentlich geschrieben — unter unserem alten Namen. Dann kam der Umbau: neuer Name, klarere Produkte, und der Blog schlief ein. Zwei Sätze von damals nehmen wir mit, weil sie stimmen: Open Source funktioniert nicht durch Kontrolle, sondern durch Vertrauen. Und Veränderung entsteht nicht durch Warten, sondern durch Machen. Der Rest ist neu — inklusive eines festen Wochenrhythmus, damit das hier diesmal nicht einschläft.

Wo wir heute stehen, ohne Schönfärberei:

smolit, unser Assistent mit Freigabe-Prinzip, steht als Release-Kandidat mit reproduzierbarem Build. mesorium läuft für private Bereiche und verbundene Gruppen — der öffentliche Lesezugang kommt als Nächstes. laborium hält lokal Versuche und Messreihen zusammen. Und für die smolit node existiert ein Laborgerät und eine getestete Bau-Pipeline — aber noch keine finale Stückliste und kein Preis, und wir werden beides erst nennen, wenn es stimmt.

Der größte Schritt, an dem wir gerade arbeiten: Die Repos gehen unter AGPL-3.0 auf. Was das an Aufräumarbeit bedeutet, erzählen wir hier in den nächsten Wochen — inklusive der Teile, die unangenehm sind.

Warum das für dich interessant sein könnte: Im Herbst starten wir ein Testnetzwerk — bis zu 5 Organisationen und 500 Einzelleute, die als Erste damit arbeiten. Wenn du früh sehen, ausprobieren und mitprägen willst, was daraus wird, kannst du dich unverbindlich auf die Warteliste setzen. Wir melden uns, sobald wir Plätze öffnen — und bis dahin liest du hier jede Woche, woran du sein wirst.

Fragen, Zweifel, Widerspruch? Genau dafür ist das hier da — schreib uns.